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Dienstag, 21. Februar 2012

Ein Hauch von Tempo..

Nein! Ein Hauch von Leichtigkeit.
Von Tempo kann ich noch nicht sprechen, aber es war pures Vergnügen.
Anstelle meines alleinigen "HomRuns" hat Ulf kurzerhand zum Kamellenlauf via Twitter geladen.
Ich erst einmal häh??? watt?? Einen Anruf später dann Klarheit. MasterT, ZMan, JotWee, gpway und das gretel waren zwangsverpflichtet zum gemeinsamen Auslauf auf einer 15km Runde.

Heute also Bus statt Laufschuhe auf dem Heimweg. Es war kalt und ungemütlich. Schneeregen. Bähx. Zu Hause hatte ich keine Lust mehr, aber über die Verabredung sollte ich dankbar sein.
Zu Hause dann nach und nach rein in die Klamotten, die Laufstrecke führte bei mir zu Hause vorbei, also stieß ich später zu. Dann mal raus vor die Tür, Hallo und Los gehts.

Von Beginn an wird ein, wie ich finde, flottes Tempo angeschlagen. Ich nehme es dankbar an, es macht Spass, es fühlt sich gut und absolut leicht an. Ok .. in Phase 5 angekommen.. wo waren jetzt die anderen 4???

Die gesamten 15km vergehen ohne Probleme. Die Anstiege sind leicht, ok der "Langenwiesenweg" hat es natürlich in sich, aber hier wird hoch gepowert und oben dann mit einem Grinsen nach Luft geschnappt.

Stillhalten war heute nicht meins, daher muss ich natürlich auch ein Sorry an meine Laufpartner nachschieben.

Ich will mehr davon! :-)


Gute Nacht und bis demnächst.
gretel


Montag, 23. Mai 2011

Mein erstes Mal

Ganz entgegen meiner zwischenzeitlichen Motivation und dem Empfinden auf einem langen Teilstück des samstägigen Supermarathons, lässt der gewählte Titel nur einen Schluss zu; es war nicht das letzte Mal. Ich habe eine Rechnung aufgemacht, die es zu begleichen gilt ...

Montag, 18. April 2011

kurz und knapp

ca. mein 7tes Mal
insgesamt sollten es 34 werden
Einfach laufen lassen, das Motto ist Programm. War es vorletztes Wochenende noch der Kyffhäuser Berglauf Marathon, so war es letztes Wochenende die Treppe. Kurzfristig entschieden und mitgemacht.

Bereits schon die Teilnahme am Kyffhäuser Berglauf war eine recht kurzfristige Entscheidung und resultierte daraus, dass ich mein Marathon Ziel für den Spreewald zurücknahm. So blieb Zeit für Anderes und hatte ich den Kyffhäuser schon bei früheren Planungen mit ins Auge gefasst. Die Tatsache, dass Ulf auch hinfuhr machte es mir da recht einfach.

Donnerstag, 7. April 2011

Mannschaftscross 2011

Drei Tage nach dem Halbmarathon in Berlin stand schon der nächste Wettkampf an. Mannschaftscrosslauf über 6,3 km. 

Die letzten zwei Tage habe ich noch ein bischen regeneriert und dann gleich wieder in die Vollen. Na aber hauptsächlich stand der Spass im Vordergrund. Viele Vereinsleute treffen und auch so viele bekannte Gesichter sehen. 

Sonntag, 27. März 2011

Zillelauf - Belastungstest

Nachdem ich nun im letzten Posting bereits über meine Rippenprellung geklagt habe, wollte ich es nun gestern nach einer Woche Pause wissen. Was geht mit der Rippenprellung.
Die Prellung selber ist meist morgens mit dem Aufstehen am schmerzhaftesten und lässt dann über den Tag nach. Laufen selber ist zwar mit einem Anlaufschmerz verbunden aber der verfliegt. Tiefes Einatmen, Husten oder gar Niesen sind hingegen die Highlights.

Sonntag, 20. Februar 2011

Malerweg 2. Etappe

Von Bad Schandau nach Schmilka, und das nicht auf dem kürzesten Weg. Dafür auf dem Schönsten. Hier ein paar erste Eindrücke.




Sonntag, 12. September 2010

Gelungener Testlauf

Im Trainingsplan stand der 31. Tharandter Waldlauf als Testlauf mit dem Vermerk "Vollgas". Die Woche zuvor noch meine leichten Bauchprobleme die dann mit Punktlandung seit Freitag Mittag wie weggeblasen waren.
Das war wirklich keinen Moment zu früh, sollte doch ab 18.00 Uhr beim gpway die 40er Zone gefeiert werden. Reichlich altbekannte Gesichter und Tafeln die sich unter den aufgebotenen Speisen bogen. Dazu allerlei alkoholische und nichtalkoholisch Getränke. Ein Festmahl eben :). Es war eine schöne Feier, auch wenn die Müdigkeit gegen 23.00 Uhr überhand nahm und die Familie sich wieder auf den Heimweg machte.

Freitag, 10. September 2010

Vereinszeit und Auszeit

Letzte Woche stand ich noch voll im Training. Zwar konnte ich die Laufvorgaben des Trainers nicht ganz halten, aber dafür bin ich zu zusätzlichen Rad und Wandereinheiten gekommen. Am Wochenende stand Vereinsausflug ins Tscheschiche auf dem Programm und da unsere Unterkunft in lediglich 70km Entfernung lag, reiste ich mit gpway mal eben mit dem Rad an. Etwas über 3h bei einer gemütlichen Tour waren wir unterwegs. Daher fiel dann auch das Lauftraining am Freitag flach.

Montag, 28. Juni 2010

31. Sachsenlauf


Letztes Jahr zum 30. Sachsenlauf war ich aufgrund Motivationskrise nicht mit am Start. Dabei hatte ich noch eine Rechnung mit dem Lauf offen. Ganze 2 Minuten fehlten mir 2008 um die magische 2h - Marke bei der Strecke zu knacken. Dabei hatte ich damals gar nicht damit geliebäugelt, sondern hat es sich vielmehr so ergeben. Aber dieses Jahr sollte es soweit sein. Ursprünglich sollt der Sachsenlauf mein Ziel für die erste Jahreshälfte sein. Da der Formhöhepunkt aus dem ersten Trainingstakt aber bereits Anfang Mai erreicht war, trat ich zum 31. Sachsenlauf eher aus der Ruhephase heraus an. Eine erste "echte" Trainingswoche war lediglich absolviert. Mit einem doch recht flott ausgefallenen Lauf am Freitag, der eigentlich ruhiger sein sollte und ein paar Fahrradkilometern vom Samstag trat ich dann am Sonntag bei ca. 25°C an den Start auf die 28km Runde.













Im Gegensatz zum Lauf 2008 hatten sich die letzten 3km verändert. Verliefen sie damals noch über Asphalt wurden wir dieses Jahr rauf und runter über Sandwege geschickt. Nicht unbedingt das was man sich nach bereits 25 absolvierten Kilometern wünscht.

Mit ausreichend Getränkestellen an denen man sich mit Wasser oder Tee stärken konnte, oder wenn gewünscht auch die eine oder andere Banane ließ es sich in der Hitze aushalten. Viele waldreiche und somit auch schattige Passagen taten ihr übriges um das ganze erträglich zu machen.

Ich hatte mir den Einen oder Anderen bekannten Läufer herausgepickt an denen ich mich in etwa orientieren  wollte. Anfänglich ging das auch ganz gut, nach der ersten Verpflegungsstelle musste ich dann aber feststellen, dass mir das Tempo doch zu hoch war und ich nicht sicher war dies bis zum Ende durchzuhalten. So lief ich dann bald mein eigenes Rennen.

Ich fand  mein Tempo auch recht schnell.
Anfangs war noch die Gruppe vor mir, diese entschwand dann aber bald meinem Blickfeld und hinter mir sah ich auch auf Länge keinen weiteren Läufer. Das Tempo recht konstant und vom Puls her auch recht gleichmäßig, musste ich mich dann zwar ein bischen das "Hellhaus" hochquälen, aber da ging es nicht nur mir so. 

Auf das letzte Drittel der Strecke kam ich dann sogar noch an ein zwei Vorderleute heran was auch noch ein paar Reserven mobilisierte.
Im Ziel fand ich mich dann nach 1:52:21 h wieder was deutlich unter den geplanten 2h war und mir auch ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zauberte.

Zufrieden wurde dann noch mit Ulf und Toni das Rennen ausgewertet. Abschließend mussten wir mit ein zwei Radlern noch die trockene Kehle befeuchten und danach den Heimweg antreten; schließlich stand noch ein wichtiges Spiel an :-))  Schlaaaaaaand!!

Ich muss aber sagen, heute tun mir die Beine weh. :-))

Soviel dann von mir, zu meinem Sachsenlauf.

Gretel

Dienstag, 22. Juni 2010

Erzgebirgstraverse

Am Samstag den 19.06. lud die BSG Talfreunde zum vierten Mal zur Erzgebirgstraverse. Getreu nach dem Motto "Elf Freunde sollt Ihr sein" teilt sich die 180 Kilometer Strecke von Schöneck nach Altenberg in 11 Etappen mit insgesamt 3800 zu bewältigenden Höhenmetern.
Der LSV Dresden war bereits letztes Jahr mit einer Staffel vertreten; ich konnte leider fitness und gesundheitsbedingt nicht teilnehmen; So nun aber dieses Jahr. Kaum war die Anmeldung offen, war unsere Anmeldung raus. Bis zum Start gab es dann noch die eine oder andere Änderung, aber zu guter Letzt stand unser Team von 11 Läufern fest.
4:00 Uhr in der Früh war Start und 18:34:34h war unsere Traverse zu Ende mit einem super 3. Platz! Wir mussten uns nur den starken Läufern der beiden Teams vom LG eXa Leipzig (13:14:14h) und Traktor Hermsdorf (13:28:50) geschlagen geben, welche einige Etappenrekorde als auch den Gesamtstreckenrekord verbesserten (Bericht vom LG eXa gibts hier). Ulf hat unsere Leistungen und den Ablauf schon kurz zusammengefasst - den Bericht gibts hier.
Ich bin auch recht zufrieden mit meiner Etappe. Das ich aber meine Form erst wieder aufbauen muss habe ich deutlich gemerkt und war ganz schön fertig hinter her.
Für das Abschlussgrillen müssen wir uns nächstes Jahr, denn eine wiederholte Teilnahme ist fast schon Pflicht, besser vorbereiten. So waren wir leider gezwungen noch vor der Siegerehrung den Platz zu räumen.


Die 4. Auflage der Traverse war von den Talfreunden sehr schön organisiert und meinen Dank und Respekt gilt auch den an den Wechselstellen ausharrenden Posten. Auf ein Wiedersehen in 2011.

LG
Gretel

Montag, 31. Mai 2010

Flieg, Christian, Flieg!!

...waren die Worte die mir zu Beginn der letzten Runde des Meißner Nachtpaarlaufes in den Ohren klangen. Eingeflüstert von meinem Laufpartner Henrik. Und ich versuchte zu fliegen, kam mir dabei mit jedem weiteren Schritt aber immer mehr vor, wie eine bleierne Ente. Die letzte der 8 Runden in der Meißner Altstadt über heimtückisches Kopfsteinpflaster war die fieseste. Nicht (nur) weil es mit den Kräften langsam dem Ende zuging, sondern weil es hieß gegen sehr starke Konkurrenz zu laufen und Henrik mir gerade einen in seiner letzten starken Runde erkämpften 3. Platz übergeben hat. Den hieß es auf der 1,1km-Runde zu halten.
Keine 100m später aber war es da, das "Tapp-Tapp-Tapp". Ich meine bei 100Paaren hört man ständig ringsum Schritte, aber seid Euch gewiss, genau das "Tapp-Tapp-Tapp", dass Euch gilt , werdet Ihr mit Sicherheit so klar heraushören, als wäre sonst ringsherum Stille.

Aber kurz zum Anfang. Unsere Platzierung nach der ersten Runde war im vorderen Mittelfeld vielleicht an 6-8. Stelle. Henrik kam nach seiner ersten Runde an, übergab mir den Transponder und ich flitzte los - dachte ich. Rings um mich herum überholten mich andere Läufer mit einer Leichtigkeit die an mir Zweifeln ließen. Aber nur für einen Moment. Ich wusste dass es später anders aussehen wird.
In der nächsten Runde hatte ich dann schon meine Position gefunden und wusste ungefähr gegen welche Mitläufer ich antrat. Meistens lief ich nur hinterher weil sie einfach schneller waren, aber das waren nur Sekunden oder wenige Meter.
Henrik lief sehr kontinuierlich seine Runden und ich versuchte das auch, wurde aber langsamer. Aber nicht soviel langsamer wie andere Teams aus der direkten Konkurrenz. So konnten wir uns auf Platz 4 vorschieben. Dann war da noch das eine Team das einer Plazierung im Weg stand.
Um es kurz dazwischen zu werfen, die aktuelle Plazierung war mir beim Laufen gar nicht so gewahr. Ich wusste nur welche Läufer noch immer vor mir waren bzw. nicht mehr. Nur der eingangs erwähnte Zuruf von Henrik machte mir klar um was es genau ging in dieser letzten Runde.

So rannte ich also in Richtung Anstieg, vorbei am Filmtheater und versuchte einigermaßen flott auf diesem vermalledeiten Kopfsteinpflaster zu laufen. Tapp-Tapp-Tapp. Rum um die Kurve und rauf den Berg. Tapp-Tapp-Tapp. Zähne zusammenbeißen und bis oben durchtanken. Oben angekommen wieder Fahrt aufnehmen, soweit es noch möglich war und dann auf die lange Gerade. Ich wusste genau, hier war die Konkurrenz meist schneller und ich versuchte also nochmal alles. Tapp-Tapp-Tapp. Einmal noch am Markt vorbei. Henrik, Katja und die Jungs standen da und feuerten mich an. Da rechts tauchte ein orangenes OEM-Shirt auf. Ich habe nicht mal erkannt wer es war - Tunnel. Links von mir - Tapp-Tapp-Tapp. Tempo anziehen, mitgehen... ohjeh... keine Luft, abreißen lassen, Er war vorbei! Hinterher! Nochmal beißen, gehts nochmal ran?? Egal, Tempo halten und den Lauf zu Ende laufen. 4. Platz mit 4sec Abstand zum Dritten. ...

Im Nachhinein betrachtet, tröstet es mich, dass ich gegen den 2th-schnellsten Läufer am Platz bestehen sollte, dennoch ist so eine Blechmedallie schon irgendwie ärgerlich.

Nun gibts erst einmal eine kleine Wettkampffreie Zeit und ich werde versuchen wieder einmal ein regelmäßiges Training anzufangen; wenn auch z.Zt. schonender.

Ich habe hier nur kurz aus meiner Sicht berichtet. Der LSV war aber sehr stark und mit beachtlichen Leistungen vertreten beim Nachtlauf. Ich möchte dies nicht unerwähnt lassen, aber dies wurde bereits an anderer Stelle sehr detaillierte und schön berichtet. Hier daher "nur" der Verweis auf die Blogeinträge von GPWay und Hendrik .

Bilder zum Lauf findet Ihr in der Galerie rechts oben. Vielen Dank an die Fotografin :-)

LG
Gretel

Mittwoch, 28. April 2010

Wohin geht die Reise

Ausblick
Nach einigem Hin und Her, Abwägen und Überlegen steht es nun fest; Ich werde in München beim Marathon am 10.10.2010 starten und versuchen eine neue Bestzeit aufzustellen. Es soll natürlich nicht irgendeine Zeit sein, nein, sondern die magische 3h Marke fallen. Meine Unterdistanzzeiten zumindest sagen mir, dass ich das schaffen sollte. Wenn alles gut läuft, das Training und der Lauf selbst natürlich auch, sehe ich dem positiv entgegen.
Im Moment wälze ich noch Lektüre und Internet-Seiten nach einem geeignetem Trainingsplan. Beim Vic-System, was mich bisher begleitet hat, werde ich das bestehende Abo noch auslaufen lassen und dann nicht verlängern. Auch wenn es mir bisher gute Dienste geleistet hat. Mitte Juli wird wohl mein 12Wochen-Programm starten. Bist dahin stehen noch ein paar "Events" an. Am kommenden Samstag der 100km Team Duathlon, auf den ich sehr gespannt bin; dann der Rennsteiglauf das Wochenende drauf, auf den ich mich sehr freue. Später dann die Erzgebirgstraverse und mein letzter Höhepunkt vor dem Regenerationsblock, der Sachsenlauf.

Rückblick
Die letzte Woche stand im Zeichen des OEM. Dennoch konnte ich immerhin 70km umsetzen und auch dabei den LongJog über 30km unterbringen sowie meine Tempoeinheiten absolvieren. Dennoch war ich vom langen Wochenende ganz schön kaputt und habe am Montag noch einen Tag Pause eingelegt und für die gestrigen Intervalle einen schönen locker-flotten Dauerlauf mit Ulf, Toni und Tilo absolviert. Den Monat April werde ich dann mit knapp über 300Km abschließen können, ein Training auf dem sich aufbauen lässt.

LG
Gretel

Montag, 12. April 2010

Kilometersammeln

Der Berlin-Halbmarathon 2010 ist Geschichte.
Eine reichliche Woche Erholung später habe ich auch wieder angefangen zu trainieren. Und muss ich mich ja auch so langsam sputen, da der Rennsteigmarathon in weniger als 4 Wochen vor der Tür steht. Die letzten Wochen waren Wettkampfbedingt von eher wenig Umfängen geprägt, so hieß es dann letzte Woche ranarbeiten.

Auf lockere 11km am Montag folgte am Dienstag noch ein kleiner Wettkampf über 6,3km, der Mannschaftscross am Prießnitzgrund. Im 3er-Team wurde gestartet. Ein kleiner aber feiner Wettkampf mit vielen bekannten Gesichtern, eine ideale Gelegenheit so einige Bekannte und Vereinsmitglieder wieder zu treffen.

Mittwochs war dann der wohlverdiente Pausentag. Am Donnerstag dann knapp 17km im locker-flotten 4:50er pace. Die 15km am Freitag im 5:00er pace kamen mir dagegen viel schwerer und schneller vor.
Am Samstag sollten es dann ruhigere 15km werden, so ca. im 5:30er pace. Stand mir doch für den Sonntag der lange Lauf ins Haus. Leider machte mir das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung. Nach einer wirklich lockeren ruhigen ersten Hälfte nahm ich in der zweite Hälfte die Beine in die Hand um dem Weltuntergang in Form von Gewitter mit Graupel und Regenschauer zu entkommen. So war das Training unweigerlich schneller als geplant.
Sonntag dann der LongJog, 32km im 5er pace. Etwas später als geplant aus dem Bett machte ich mich nach einem Kaffee und einem Riegel auf die Socken. Ab in die Junge Heide nach Wahnsdorf über den Fiedlergrund zur Spitzhaustreppe auf einen Abstecher zum Ulf der schon wieder seit 8:00 Uhr fleißig auf der Treppe trainierte. Da ich aber noch mehr als 2/3 der Strecke vor mir hatte, hielt ich mich nicht lange mit Plaudereien auf. Weiter ging es durch den Lößnitzgrund und an der Kaisermühle dann rüber nach Friedewald und am Dippelsdorfer Teich vorbei. Da holte ich mir richtig schön pitschnasse Füße, da die Wiese unter Wasser stand. Aber was soll's und weiter geht's nach und durch Moritzburg, am Schloss vorbei und durch den Garten durch um anschließen in Richtung Volkersdorf das Schloss und Moritzburg wieder hinter mir zu lassen. Am oberen Waldteich vorbei gen Wilschdorf wurde es langsam ungemütlich. Nach Wilschdorf wieder in der Jungen Heide angekommen befand ich mich so langsam auf der Zielgeraden und auch so ziemlich am Ende meiner Kräfte. Mit der 5:02er pace lag ich aber auch gut im Soll und mit den Trainingstagen die mir noch in den Beinen steckten war das ein respektabler Wochenausklang. Insgesamt knapp 97 Wochenkilometer.

In der kommenden Woche steht der Wilischlauf auf dem Plan und am Sonntag ein Besuch beim Treppenmarathon. Insgesamt gibt mir Vic 117km vor; Uff!
Der Wilischlauf wird ein reiner Trainingslauf ohne weitere Ambitionen.

Nach dem Langen gestern merke ich schon etwas meine Knie, werde also heute eher ein lockeres Läufchen machen. Das angesetzt Lauf-ABC werde ich daher eventuell lieber auf Dienstag verschieben.

Aber Spaß gemacht hat die Woche :)

LG
Gretel

Sonntag, 17. Januar 2010

total bekloppt... (Wintermarathon)


...würde ich sagen, wenn mir jemand vorschlagen sollte bei Eis und knöchelhohem Schneematsch einen Marathon zu laufen. Total bekloppt! wars auch was ich dachte, als wir, wir heißt Tilo, Ulf und ich, uns gestern zum 8ten mal auf den 5km-Rundkurs im Clara-Zetkin-Park in Leipzig beim Wintermarathon machten. Der Wille zu laufen war da, nur die Beine wollten nicht mehr so recht mitspielen und so musste ich meine beiden Mitstreiter immer wieder ausbremsen. Ausgebremst sollte zum Schluss bedeuten 7ter zu werden. 7ter von 41 gemeldeten Teams wovon 11 komplett ausgestiegen sind. Das erste Team kam in ca. 3:08h ins Ziel und wir schafften es auch bereits in 3:39h. Total bekloppt!

Aber mal vom Anfang an. Es war glaube ich Ende November als mich Ulf fragte ob ich am Wintermarathon im Team in Leipzig mitlaufen möchte. Ich verneinte trainingsbedingt. Es sollte sich daran auch nicht viel ändern. Mein Training sah bislang noch keine Marathonvorbereitung vor und so war mein längster Lauf zuvor 27km Anfang Januar. Aber der Gedanke eigentlich schon gern dabei gewesen zu sein blieb. So sollte es dann kommen dass ich zum Ulf meinte, dass ich in größter Not als Ersatz einspringen würde. Und damit nahm das Verhängnis seinen Lauf; es kam natürlich wie es kommen musste. Samstag fand ich mich dann im Clara-Zetkin-Park in Leipzig ein und sollte einen Marathon bestreiten. Einige Minuten der Vorbereitung später fanden wir uns dann im Startbereich ein. Marathon4you war auch vor Ort und hat einige Impressionen eingefangen.
Nach erster Inaugenscheinnahme des Geläufs waren wir schon nicht mehr so sicher das Richtige zu tun; aber ein Zurück gab es nun eh nicht mehr. Also dann in in die Startreihen eingefädelt und auf gins über die ersten rutschigen Meter. Anfänglich im großen Pulk bis jeder so seinen Platz gefunden hat. Und die ersten Runden liefen wirklich überraschend gut.. oder anders gesagt vielleicht zu schnell. Jedoch sollte sich das ab KM30 ändern. In der 6ten Runde (25-30) ging es noch gut, wobei ich zum Ende hin schon merkte wie es anfing härter zu werden. Hier machten sich die fehlenden langen Läufe bemerkbar. Ab Runde 7 spielte ich dann den Bremsklotz im Team und musste meine Beine ein ums andere mal überreden einfach weiter zu laufen. Endlich! Acht Runden geschafft und in die letzte 2,195km Runde. Ein Streckenposten sprach uns motivierend zu..."Los! Nur noch 2km". Ich wollte ihn schlagen. Nein, nicht wirklich. Die Posten und sämtliche Helfer haben da einen super Job gemacht. Unermüdlich versuchten Sie die Schneemassen zu bändigen und für uns Läufer einen passablen Untergrund zu schaffen. Aber auch diese 2km sollten uns nun nicht mehr aufhalten.
3:39h. Eine Zeit mit der wir so nicht gerechnet haben. Aber auch völlig kaputt war dann das lang ersehnte Ziel da. Im Zielbereich wurden wir auch gleich mal interviewt. Hier gibt es den gesamten Beitrag mit unserem Anteil.

Ob ich das nochmal machen würde? Weiß ich im Moment nicht. Zur Zeit muss ich erst einmal wieder laufen lernen und meine protestierenden Kniee besänftigen. Aber schaun mer mal.

Euer Gretel

P.S.: wo ist eigentlich der Rolf geblieben? unser 4ter Mann. Vielleicht weiß Ulf mehr?

Montag, 7. Dezember 2009

Dohna-Report


Da isser. Vorbeigeflitzt am Mann mit der Kamera. Angesetzt zum Schlusssport selbst diesen überrascht. (lach)

An anderer Stelle (
hier und hier) bereits vortrefflich über den Lauf berichtet, möchte ich natürlich auch aus meiner Sicht vom Lauf erzählen; auch wenn die Zeiten und Ergebnisse schon vorweggenommen sind: 37:43 auf 9,6 anstrengende Kilometer. Gesamt 10ter und AK2ter. Sehr zufrieden.


..ja, Dohna begann eigentlich schon eine Nacht davor; oder noch früher?
Früher!
Im Training jagte ein Erfolg den Nächsten, was sollte da noch kommen? Positiv überrascht aber mit dem Respekt nicht vor Euphorie den Klassenaufstieg für nächstes Jahr auszugeben, habe ich mir Gedanken gemacht. Gerade die Angst vor Übertraining spielt eine Rolle, auch wenn ich meine Trainingseinheiten nicht voll auslebe. Wenn ja, wäre dann mehr drin? Oder ist genau das der Kick? Kurzfristig mag es vielleicht stimmen, aber auf lange Sicht und vor allem für meine Gesundheit muss ich künftig konstanter meinem Trainingsplan folgen.


Ok, aber das was im Training ging, machte Freude. Jetzt nur nicht zu viel. Aber da war auch Dohna. Im Plan als ein Vorbereitungswettkampf gekennzeichnet hätte er die Vorwoche noch etwas Training vorgesehen. Im RealLive jedoch wurde er von mir zum Wettkampf umdisponiert und die Vorwoche als relativ trainingsfrei deklariert. Hah! na super.. Übertraining kein Problem .. aber passt die Form? Klar.. geht sonst auch. Puh.. zum Glück habe ich eine Ausrede parat.


So.. ich habe nun trainingsfrei.. aber ein schlechtes Gewissen na toll.. was esse ich ... der Hunger plagt .. der Mitternachtssnack nicht weit .. also Disziplin angesagt. Passt das zu mir? ok.. die Beantwortung der Frage überlasse ich jedem selbst *kicher*


Freitag Abend. Ich sitze am Computer, spiele und denke ..hm.. eigentlich ins Bett, morgen Wettkampf, aber irgendwie bin ich zu aufgekratzt.

KLAR! Gar keine Frage. Im Training diese tollen Leistungen und dann ein Wettkampf.. boah war ich angespannt. Wollte natürlich wissen, kann ich es bestätigen? breche ich ein? Ist die Zeit einfach ein Desaster - also echter Leistungsdruck den ich mir selber machte. Naja .. ich musste nicht lange warten, die Nacht war kurz und nicht ergiebig, aber irgendwie ist es immer so.

Kein Zeichen von schlechter Laune oder Müdigkeit.. eher positive Anspannung. Aber bis Mittag musste ich mich nun gedulden. Um 13.oo Uhr wollten wir in etwa da sein, das hieß halb Eins bei gpway.

Um Zwölf, rein ins Auto.. Sachen waren natürlich akribisch 5x durchgegangen, jene in den Kofferraum und ab zum Ulf und diesen eingesammelt. Danach auf die Autobahn und nach Dohna gedüst. Mit assende Musik im Player sind wir gut eingestimmt angekommen.


In Dohna selbst in Ruhe Parkplatz aufgesucht und umgezogen. Zum Glück kein Regen. Entsprechend fiel meine Kleiderwahl aus. Tilo und Henrik vom LSV wurden auch noch begrüßt, später kam noch Aenne dazu. Und dann war Einlaufen angesagt.

Die Strecke kannte ich ja noch von vor 2 Jahren, wo ich im Kampf mit dem Berg den falschen Abzweig nahm und unvermittelt an der Spitze des Läuferfeldes auftauchte. Das war peinlich.

Aber ich wusste was auf mich zukam und konnte gedanklich mir den Rennverlauf schon ein wenig einteilen. 4x um Dohna rum, 4x den Berg zum Markt hinauf.


Aber ich springe mal zum Start. Die Läufer über sämtliche Streckenlängen sammelten sich und ganz vor die Kleinsten. Nach dem Start war also erst einmal Vorsicht geboten, damit man diese nicht umrennt; also schnell vorbei und Platz gewonnen, raus aus dem Gewühle. Nach den ersten Metern fand ich mich in guter Gesellschaft wieder. Neben mir lief
Holm Große, das war aber auch für mich ein Zeichen das Tempo ein wenig zu drosseln - aber wirklich nur ein bischen.

Weiter ging es entlang der Straße vorbei an alten Chemiewerken bis zur Brücke über die Müglitz. Das Spitzenfeld war noch in Sicht, aber schon ein Stück weg. Ich behielt mein Tempo in Voraussicht auf den kommenden Anstieg zum Markt bei und musste so noch 2 Läufer passieren lassen. An den Einen konnte ich mich am Berg wieder ranhängen und eine Runde später dann wiederum am Berg abhängen und mich für den Rest des Laufs vor ihm behaupten. Auch wenn ich die ganze Zeit seine Schritte im Ohr hatte und ich mich leicht verfolgt fühlte, was aber auch den Ausschlag gabe doch noch zu einem Zielspurt anzusetzen.

Den Anstieg zum Markt habe ich recht gut gemeistert, ich denke hier zeigt das Treppentraining Wirkung. Auch das Umschalten auf wieder Fahrt aufnehmen, klappte viel besser als bei den letzten Läufen. Auch wenn ich geschnauft habe wie eine alte Dampflock..
Kein Einbrechen, kein Formtief oder ähnliches. Eher eine erneute Bestätigung der derzeitigen Verfassung.


Ich war mit dem Ergebnis, als auch mit dem Verlauf sehr zufrieden. Ich habe zwar versäumt mir Zwischenzeiten zu nehmen um zu sehen ob ich Tempo habe liegen lassen oder konstant gelaufen bin, aber was solls. Den Anstieg in Erinnerung habe ich ehrlich gesagt Schlimmeres befürchtet aber das ich gefühlt recht konstant durchlaufen konnte, war super.

Nun bin ich gespannt wie das weitere Training wird. Es stehen noch einige Läufe in Kürze auf dem Plan. Der nächste "echte" Meilenstein wird aber der 1. Bezirksranglistenlauf "Rund ums Ostragehege" sein. Da mir noch eine echte 10km - Zeit fehlt, mag ich genau da einen guten Lauf abliefern. Vor Dohna habe ich mir noch eine sub38 als Ziel gesetzt. Nachdem wie Dohna gelaufen ist, denke ich sind die Weichen dafür gestellt.


Gretel







Samstag, 28. November 2009

Step by Step

So geht es denn voran und die 3 nebenan abgelichteten sind meine treuen Begleiter die so einiges über sich ergehen lassen müssen.

Mein letzter Beitrag berichtet vom Tempolauf zur Standortbestimmung. Diese Daten habe ich dann natürlich auch gleich in meinen Trainingsplaner eingegeben und diesen neu rechnen lassen.

Als Ergebnis tauchen da doch immer wieder Trainingseinheiten auf, die mich ganz schön hadern lassen. Ob ich da nicht ein wenig an der Stellschraube zurückdrehen sollte? Andererseits, ohne Trainingsreize keine Verbesserung.


Dennoch habe ich mich beim "Vollzug" meiner geplanten, bzw. lt. Trainingsplan vorgesehenen Einheiten der letzten zwei Wochen mehr von meiner Laune leiten lassen. Da wurden aus Trainingstagen mit Aktiver Regeneration gleich mal passive Regenerationstage oder anders ausgedrückt.. Faulenzen auf der Couch.
Die beiden Intervalltrainingseinheiten habe ich aufgrund ungeeignetem Geläuf und mangels tatsächlicher Lust dazu, auch gleich sein lassen. Was sich jetzt alles nicht so motivierend anhört, ist in näherer Betrachtung des sonstigen Trainings aber nicht weiter dramatisch, habe ich den Schwerpunkt dafür einfach ein wenig verlagert. Mein Trainingsplan sieht ja auch kein Krafttraining á la Treppenlaufen vor.


Am Samstag den 21.11. der LongJog wurde genau nach Plan durchgeführt; 19km in ca. 1:30 sollten absolviert werden. 19,5 in 1:26 kommen da nah ran. Folgend am Sonntag ein ruhiger Dauerlauf in erholsamen 6er pace.

Der folgende Montag wiederum war als Pausentag vorgesehen dann doch mit einem spätabendlichen Läufchen mit meiner Frau gewürzt. So was schreibt einem auch kein Plan vor ;)


Dann wieder Dienstag, mein Tempolauftag. Nach ca. 5km Einlaufen suchte ich mir eine asphaltierte Strecke wo ich nicht allzuvielen Hindernissen ausweichen muss, da kam mir der Elberadweg gerade recht. Also eben jenen angepeilt und dann die Uhr gestartet. Ca. 5km sollten es werden und diese Distanz legt man vom Sportplatz Rotation bis zur Waldschlößchenbrücke zurück. Ich brachte es auf etwas unter 20 Minuten und war damit sehr zufrieden. Danach nur noch nach Hause traben. Ich hatte übrigens für das Training mal wieder meine superleichten Wettkampf-/Tempoflitzer angezogen und man hat wirklich das Gefühl von Schweben/Fliegen in den Dingern. Ein daraufhin angezogener "normaler" Laufschuh kann einem dann wie ein Klotz am Bein vorkommen.


Tags darauf wartete eine Verabredung mit gpway an der Treppe auf mich. Diesmal aufs Rad geschwungen und in die Pedale getreten. 9mal sollte es dann in Folge die Treppe rauf und wieder runter gehen; ein Training der besonderen Art. Zu Hause dann noch ein wenig Gymnastik, Kräftigung der Rücken- Bauchmuskeln. Ein nicht zu unterschätzender Trainingsaspekt.


Nach diesem Doppelpack an doch recht anspruchsvollem und kraftraubendem Training gab es auch ein Doppelpack an trainingsfrei. Freitags wäre zwar Intervall dran gewesen, aber da am Samstag auch schon wieder der LongJog in anspruchsvollem 4:30er pace anstand habe ich gepasst.

Diesen Samstag also wieder die 19,5km Strecke mit ordentlich Gegenwind in der zweiten Hälfte aber dennoch mit 1:25:06 schneller als letzte Woche. Das Ankämpfen gegen den Wind hat unwillkürlich dazu geführt, das ich das Tempo noch ein bischen angezogen habe.


Und Sonntag dann das volle Programm: Dauerlauf 15km, +Lauf-ABC, inkl. Steigerungsläufen, +Fußgym und Kräftigungstraining... ähm.. heh.. es ist 1. Advent und es gibt Stollen und überhaupt.. och nö, das ist doch etwas zu viel des Guten. Nun gut. Zu einem abendlichen Lauf mit meiner Frau hat es dann gereicht. Ich habe zwischendurch meine LaufABC und Intervalleinheiten eingeschoben und abschließend auch noch Kräftigungsübungen gemacht. Also bin ich ja doch noch dem Trainingsplan weniger schuldig geblieben als gedacht.


Diese Woche dann aber am Samstag, Wettkampf, Adventslauf über 9,6km mit anspruchsvollem Profil. Daher sagt mir der virtuelle Trainer viel Erholung voraus... bis auf die Dienstagseinheit. Ihr erinnert Euch? Tempotag. ca. 5km mit 3:48er pace! Ja hallo, wer denkt sich denn sowas aus.

Und welcher Depp tut sich diese Quälere dann auch noch an? Andererseits.. ein bischen freue ich mich schon drauf...


Eine schöne Woche wünsche ich Euch

LG

Gretel

Montag, 9. November 2009

Lößnitzgrundlauf 2009

Als nächster Lauf stand in meinem Kalender der Lößnitzgrundlauf, welchen ich schon letztes Jahr mitnehmen wollte, jedoch fiel er da aus. Bereits im Training 2008 konnte ich den 13-Brücken-Weg, welcher Bestandteil des 6,5km Rundkurses ist ein, zweimal ablaufen. Die Gesamtstrecke war mir jedoch noch unbekannt.

Die malerische Strecke hat Ihren Start im Bilzbad, welches im Sommer schon beliebtes Ausflugziel ist und führt dann durch die Kleingärten in der Näheren Umgebung hinein in den Lößnitzgrund.

Die 20 Kilometer vom samstägigen LongJog habe ich gut verkraftet und fühlte mich fit. Die Temperaturen kletterten im Laufe des Tages auch auf 7°, worüber ich froh war, da ich mich für Kurz entschieden hatte.

Auch Ulf und Zimmi waren da, um mit mir gemeinsam die 13km zu absolvieren. Wir liefen uns noch kurz ein und machten uns mit dem Gelände im Bad vertraut bevor es dann galt, sich in den Startpulk einzureihen.
Das erste Teilstück durch das Bad war ein kleiner Hindernisparcour. Vorbei an Läufern und den natürlichen Hindernissen der Strecke hieß es erst einmal seine Position zu finden.
Ulf zog dazu das Tempo gleich richtig an, was mich erst einmal überraschte, weil ich für den Anfang etwas langsamer los wollte. Im Nachhinein war es genau richtig. So einmal in Fahrt gekommen, kam ich gut voran und verlor Ulf und Zimmi beim 13-Brücken-Weg aus den Augen, war mir aber sicher, dass sie bald wieder auftauchen würden und lief daher einfach so weiter.

Als die Strecke dann vom Brückenweg in den Lößnitzgrund einbog nahm ich den Schwung mit und konnte noch weitere Läufer einsammeln bis ich mich an einen anderen Läufer hängte, der ein Tempo ging was mir zusagte. Bis hierhin lief alles sehr locker; es machte Spass.
Nach Sichtung des Streckenplans wusste ich, das da auf den letzten 1,5km der 6,5km Runde noch ein Anstieg auf mich wartete und somit versuchte ich jetzt ein wenig Erholung zu bekommen. Dann war er da. Schrittfrequenz gewechselt in kleinere Schritte, tappelte ich mich Stück für Stück den Berg hoch. Meinen kurz zuvor gewonnenen Laufpartner musste ich hinter mir lassen, was mich zu dem Gedanken bewegte, dass ich zu schnell sei; aber weiter ging es.
Oben angekommen war erst einmal durchschnaufen angesagt und wieder in Schwung kommen. Hier merkte ich deutlich das mir noch Training und Kraft fehlt, denn das dauerte.
Hinein ins Bilzbad und auf zur zweiten Runde doch Moment !...Erst noch winken hier und da und hoppla.. den Abzweig verpasst. Hätte ich nur 6,5km laufen wollen wäre ich richtig, so aber musste ich nochmal umdrehen und wieder die richtige Spur einnehmen. Das brachte mich kurzzeitig ein wenig aus dem Tritt, tat aber meinem Elan keinen Abbruch.
An meiner Position tat sich nicht mehr sehr viel. Den Anschluss zu den Läufern vor mir konnte ich so halten und auch ein wenig verkürzen, bis es dann das zweite Mal an den "Aufstieg" ging. Auch hier kam ich dennoch wieder gut oben an, brauchte aber eine längere Erholung als bei der ersten Runde. Einen Läufer musste ich nun noch gewähren lassen, heftete mich aber an seine Fersen und wenn es um die Wurst gegangen wäre, hätte ich sicher auch noch Reserven mobilisieren können.
So aber wusste ich meine Zeit und meinen schönen Lauf ins Ziel zu bringen und überquerte in 55:05 min mit einer respektablen Zeit die Ziellinie.
Ulf kam auch wenige Augenblicke später ins Ziel. Letztlich konnten wir uns über sehr gute Zeiten freuen und den 2. sowie 3. Platz in der AK belegen.


LG Gretel