Montag, 28. Juni 2010

31. Sachsenlauf


Letztes Jahr zum 30. Sachsenlauf war ich aufgrund Motivationskrise nicht mit am Start. Dabei hatte ich noch eine Rechnung mit dem Lauf offen. Ganze 2 Minuten fehlten mir 2008 um die magische 2h - Marke bei der Strecke zu knacken. Dabei hatte ich damals gar nicht damit geliebäugelt, sondern hat es sich vielmehr so ergeben. Aber dieses Jahr sollte es soweit sein. Ursprünglich sollt der Sachsenlauf mein Ziel für die erste Jahreshälfte sein. Da der Formhöhepunkt aus dem ersten Trainingstakt aber bereits Anfang Mai erreicht war, trat ich zum 31. Sachsenlauf eher aus der Ruhephase heraus an. Eine erste "echte" Trainingswoche war lediglich absolviert. Mit einem doch recht flott ausgefallenen Lauf am Freitag, der eigentlich ruhiger sein sollte und ein paar Fahrradkilometern vom Samstag trat ich dann am Sonntag bei ca. 25°C an den Start auf die 28km Runde.













Im Gegensatz zum Lauf 2008 hatten sich die letzten 3km verändert. Verliefen sie damals noch über Asphalt wurden wir dieses Jahr rauf und runter über Sandwege geschickt. Nicht unbedingt das was man sich nach bereits 25 absolvierten Kilometern wünscht.

Mit ausreichend Getränkestellen an denen man sich mit Wasser oder Tee stärken konnte, oder wenn gewünscht auch die eine oder andere Banane ließ es sich in der Hitze aushalten. Viele waldreiche und somit auch schattige Passagen taten ihr übriges um das ganze erträglich zu machen.

Ich hatte mir den Einen oder Anderen bekannten Läufer herausgepickt an denen ich mich in etwa orientieren  wollte. Anfänglich ging das auch ganz gut, nach der ersten Verpflegungsstelle musste ich dann aber feststellen, dass mir das Tempo doch zu hoch war und ich nicht sicher war dies bis zum Ende durchzuhalten. So lief ich dann bald mein eigenes Rennen.

Ich fand  mein Tempo auch recht schnell.
Anfangs war noch die Gruppe vor mir, diese entschwand dann aber bald meinem Blickfeld und hinter mir sah ich auch auf Länge keinen weiteren Läufer. Das Tempo recht konstant und vom Puls her auch recht gleichmäßig, musste ich mich dann zwar ein bischen das "Hellhaus" hochquälen, aber da ging es nicht nur mir so. 

Auf das letzte Drittel der Strecke kam ich dann sogar noch an ein zwei Vorderleute heran was auch noch ein paar Reserven mobilisierte.
Im Ziel fand ich mich dann nach 1:52:21 h wieder was deutlich unter den geplanten 2h war und mir auch ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zauberte.

Zufrieden wurde dann noch mit Ulf und Toni das Rennen ausgewertet. Abschließend mussten wir mit ein zwei Radlern noch die trockene Kehle befeuchten und danach den Heimweg antreten; schließlich stand noch ein wichtiges Spiel an :-))  Schlaaaaaaand!!

Ich muss aber sagen, heute tun mir die Beine weh. :-))

Soviel dann von mir, zu meinem Sachsenlauf.

Gretel

Kommentare:

  1. Klasse Leistung und ein Super Sachsenlauf nur die Elfer irrten ein bissel rum.

    AntwortenLöschen
  2. Oh, es beruhigt mich ungemein, daß Dir imerhin die Beine wehtun. *frechgrins*

    Glückwunsch! Da hast Du Deine Vorzeit ja sauber pulverisiert. :-) *verneig*

    AntwortenLöschen