Montag, 21. Januar 2013

Es wird länger

Tatsächlich. Ganze 18km waren es beim gestrigen langen Lauf. Das heißt immerhin fast doppelt so lange wie die Trainingsläufe unter der Woche. Geholfen hat mir dabei, die ersten 10km in netter Begleitung verbracht zu haben. So verging die Zeit und die schneebedeckten und rutschigen Meter nur so dahin. 
Ab dem 10 Kilometer hieß es dann allein weiterlaufen. Damit das ganze dann nicht ganz langweilig ist, suchte ich mir eine Strecke die ich schon lange nicht mehr gelaufen bin und die ein wenig auf und ab ging. Dazu das Tempo von ruhigem Dauerlauf auf lockeren Dauerlauf geringfügig erhöht für die letzten Kilometer und los gings.
Bergauf leicht schweißtreibend; vor allem wenn man bei den Temperaturen auch noch 5-lagig eingepackt ist.
Bergab dann wie eine Gazelle...oder war es doch schnaufend wie ein Nashorn? Achja.. nicht zu vergessen, nach der Pflicht kommt die Kür:  die Stabilitätsübungen bergab. Ihr wisst schon die, bei denen man wacklig auf einem Bein steht; das andere im 90° Winkel abgeneigt und die Arme in die andere Richtung. Dabei wild rudern ..oder Rehen winkend. Dann wechseln wir auf das andere Bein. Wer dies jetzt geschafft hat, darf eine kurze Pause einlegen um das Adrenalin wieder aus der Blutbahn zu bekommen und den Puls wieder unter 200. Wer es nicht geschafft hat.. bitte Wiederholung.
Nach diesem Hellwach-Moment, ein paar Kilometern in den Beinen und der durchfeuchteten Klamotte darf man sich dann im Ziel angekommen verdient in die Wanne legen.

In diesem Sinne,...
schönes Snow/Ice-Running noch.

Donnerstag, 17. Januar 2013

ein erstes Fazit

hm.. eigentlich muss ich nicht lange darüber nachdenken. Lässt sich in einem Satz kurz sagen. Aber moment, vielleicht doch eine falsche Einschätzung??? Nein! Also kurz und schnörkellos:
Laufen fühlt sich anders an. (Noch)

Es liegt nicht allein an dem Wiedereinstieg, bei dem alle Muskeln aufschreien. Nein, die noch immer nicht vollständig abgeklungene Entzündung bremst mich (noch) aus. Das Laufen ist aus dem Grund nicht wirklich befreiend, wenn vom ersten Schritt an merkt.. ah Hallo da bist Du ja. 


Nun muss ich aber sagen, dass es so scheint als dass es ein klein wenig besser geworden ist.
So hatte ich doch tatsächlich vergangenen Montag eine halbe Stunde lang das Gefühl.. Yeah! Soo muss laufen sein. Also das Laufen geht, nur schnelle Antritte oder Sprünge & Co. sind noch nicht machbar.
Wobei ich sogar gestern beim Fahrtenspiellauf ein wenig das Tempo forcieren konnte. Es fühlt sich zwar immer noch an, als würde sich ein Sack Kartoffeln über die Strecke schleifen aber es ging :-).

Ich hoffe also weiterhin, mit den meist ruhigen Laufeinheiten und der Kräftigung+Dehnung Fortschritte zu erzielen. Zumindest habe ich den Eindruck in den letzten 3 Wochen mit ausgiebig Sport mehr Fortschritte gemacht zu haben als in den letzten 3 Monaten Laufpause.

Mein Plan beschränkt sich im Moment glücklicherweise noch auf die ruhigen Einheiten und passt daher sehr gut. Wenn ich mich richtig "auskotzen" will dann kann ich das beim Spinning.
Immerhin komme ich so auch schon auf 74 Laufkilometer diesen Monat und habe noch 2 Wochen vor mir. Ein guter Anfang, schließlich habe ich ja noch etwas vor dieses Jahr.

...in diesem Sinne 
gretel

Montag, 7. Januar 2013

you´re welcome 2013

Ausblick auf 2013
Die Verabschiedung von 2012 hatte ich schon.

Viel erfreulicher ist dagegen der Beginn des neuen Jahres und damit auch der Start in die nächste Trainingssaison. Denn, die ersten Laufschritte sind schon wieder getan und jetzt heißt es dran, bleiben. Langsam Form aufbauen.
Ziele für das erste Halbjahr sind gesteckt und ein Trainingsplan am Start.

Es war schon schwer die Füße ganz still zu halten, umso schöner ist es jetzt wieder laufen zu können/neu zu lernen.
Aber noch muss ich mich zügeln. Ok das gibt zwar im Moment auch die Form noch vor, aber da ist schon der Wunsch "loszupreschen" wie zu besten Zeiten, oder mal eben 20km zu laufen -Ging doch sonst auch...- da muss ich mich an die Kandare nehmen.

Nun, dann mal schauen was so passiert die nächsten Tage. Auf gehts.

Freitag, 2. November 2012

Achterbahn

Das beschreibt es ganz gut. 
Hoch und Tief. Die Trainingslust. Die Form. Das Pensum. Die Leistungen.
Das war 2012.
Auch wenn es noch 2 Monate sind bis das Jahr kalendarisch endet; Laufsportlich gesehen, ist mein Jahr zu Ende.
Ich werde die verbleibende Zeit nutzen um auf der faulen Haut zu liegen und meine hartnäckige Adduktorenreizung auszukurieren. Seit August schleppe ich es nun mit mir her um und seit Berlin ist Schluss mit lustig. Auch die Pause der vergangenen 2-3 Wochen hat keine Veränderung nach sich gezogen.

Radfahren (Spinning), Kräftigungen und Dehnungen werden wohl die nächsten Wochen prägen.
Ist ja auch nicht verkehrt. Auch wenn es dennoch mächtig kribbeln wird...

In diesem Sinne, schönes Wintertraining!

Dienstag, 2. Oktober 2012

Verarbeitung-wieso-warum-weshalb? und warum immer diese Fragen?


Ich bin immer noch nicht ganz klar. Die Gedanken schweifen ab.
Aber jedes Aufstehen und die folgenden Schritte, erinnern mich aber immer wieder an das Erreichte. Quasi schmerzverzerrtes Gesicht mit debilen Grinsen gepaart. Kennt sicher jeder.

Geglaubt habe ich daran nicht.

Ich hatte dieses Jahr so ein, zwei Ziele. Kurzfristige Ziele, o.k. Auch wechselnde Ziele, die mir durchaus Spötteleien einbrachten. Aber ich fand keine Linie.
So begann ich im Frühjahr meinen Fokus auf "kurze" Distanzen von 5-15km zu legen und das Training entsprechend auszurichten. Soweit, so gut.
Dann kam der Rennsteiglauf, den ich dieses Jahr mangels Vorbereitung habe sausen lassen. Supermarathon. Letztes Jahr mit viel Gequäle und einem Wahnsinns Happy-End hingelegt. Dieses Jahr liefen gefühlt alle mit, nur ich nicht. Ersatz musste her! Das waren dann aus just for fun oder "weil es sein musste" die 70 km bis nach Senftenberg.
Das Ende vom Lied; Kurzstrecke ade und 100km sollen her. Achja.. und dann war da noch Berlin. Ja nee, wenn´s passt machen wir da auch mal noch die fällige sub3.

Irgendwie sollte das alles unter einen Hut. ein-zwei-drei Trainingspläne her und irgendwie passt das schon.
Mal lief ich dann, mal wieder nicht. Ach irgendwie war keine Linie rein zu bekommen, es ging mehr nach Spass als nach Plan aber es kamen dennoch ein paar Kilometer zusammen.


.. aber dazu genug. Einen Vorbereitungslauf im Harz (www.ottonenlauf.de) und der geplante 100er liefen gut an, fühlten sich gut an. Ja, hinterher hatte ich sogar trotz #DNF gute Laune weil es Spass gemacht hat.
Im Harz hatte ich echte Kreislaufprobleme, vermutlich nicht richtig gegessen und getrunken, aber dafür testete ich das ja.Und bei dem 100er Mitte August in Leipzig lief es dann eben auch nicht mehr so rund.


Hm.. blöd eigentlich. Da war es dahin das eigentlich wohl große Ziel dieses Jahr - oder vielleicht doch nicht?

Rückblickend wollte ich es nicht genug. 

Nicht im Training und nicht beim Lauf. Zum Glück ist mir das noch vor Berlin klar geworden.

Also da war dann Berlin und die Sub3h. 

Nur wie gestalte ich das Training? Erst einmal Regeneration und danach noch ein wenig marathonspezifisches Training, so der Plan. Die Realität sah Schonung und Schonung und Fussball und Schonung von Fussballverletzung vor...
Na und ups... da war sie ja schon ran die Woche vor dem Marathon. Aber warum soll man es nicht dennoch versuchen?

Neuer Plan!
eine gute Grundlage ist bestimmt noch da. Tempo habe ich ja nun auch nicht so sehr vernachlässigt (bis auf die letzten Wochen) .. von daher versuchen wir es mal. Anlaufen auf sub3 und dann mal schauen was hinten raus geht.

Ich habe nicht wirklich daran geglaubt. Aber was am Ende bei rauskam ... das ist bekannt. 



gretel