Tatsächlich. Ganze 18km waren es beim gestrigen langen Lauf. Das heißt immerhin fast doppelt so lange wie die Trainingsläufe unter der Woche. Geholfen hat mir dabei, die ersten 10km in netter Begleitung verbracht zu haben. So verging die Zeit und die schneebedeckten und rutschigen Meter nur so dahin.
Ab dem 10 Kilometer hieß es dann allein weiterlaufen. Damit das ganze dann nicht ganz langweilig ist, suchte ich mir eine Strecke die ich schon lange nicht mehr gelaufen bin und die ein wenig auf und ab ging. Dazu das Tempo von ruhigem Dauerlauf auf lockeren Dauerlauf geringfügig erhöht für die letzten Kilometer und los gings.
Bergauf leicht schweißtreibend; vor allem wenn man bei den Temperaturen auch noch 5-lagig eingepackt ist.
Bergab dann wie eine Gazelle...oder war es doch schnaufend wie ein Nashorn? Achja.. nicht zu vergessen, nach der Pflicht kommt die Kür: die Stabilitätsübungen bergab. Ihr wisst schon die, bei denen man wacklig auf einem Bein steht; das andere im 90° Winkel abgeneigt und die Arme in die andere Richtung. Dabei wild rudern ..oder Rehen winkend. Dann wechseln wir auf das andere Bein. Wer dies jetzt geschafft hat, darf eine kurze Pause einlegen um das Adrenalin wieder aus der Blutbahn zu bekommen und den Puls wieder unter 200. Wer es nicht geschafft hat.. bitte Wiederholung.
Nach diesem Hellwach-Moment, ein paar Kilometern in den Beinen und der durchfeuchteten Klamotte darf man sich dann im Ziel angekommen verdient in die Wanne legen.
In diesem Sinne,...
schönes Snow/Ice-Running noch.
