Samstag, 21. August 2010

1. Dresdner Nachtlauf

Es war schön. Und damit meine ich den Lauf an sich. Die Stimmung passte. Die Atmosphäre des Laufs, der eingebettet in das Stadtfest war, war prima. Die Idee mit dem Sonnenuntergang zu starten wurde entsprechend "bedient":  Knicklichter, beleuchtete Ballons und Fackeln leuchteten uns den Weg, welcher wiederum von den lokalen Animateuren (wie bspw. Blechlawine - die, zumindest bei mir, immer wieder für einen Adrenalinstoß sorgen) gesäumt wurde. Dazu ist die heimische Kulisse immer wieder schön und bei abendlicher Beleuchtung erst recht. Auch wenn sie bei einem solch flotten Lauf nur so an einem vorbeifliegt sind es all diese Dinge die den Lauf so prima gemacht haben. Es wird sicher in den nächsten Tagen noch ein Video dazu geben als auch sicherlich viele Fotos; zu finden dann im Laufszene Portal

Der Lauf selber war prima. Am Anfang ging es etwas schwer. Ich suchte mir ein paar Leute an die ich mich hängen konnte und lief die ersten 5km mit ihnen - das half mir über den ersten Teil der Strecke. Dann ging es die Treppe hoch zum "Blauen Wunder", rüber über die Elbe und rechtselbisch oder mit dem Strom wieder zurück zum Stadtzentrum. Jetzt kam erst einmal ein gefühlter Kilometer grobes Sandstein/Kopfsteinpflaster was in Kombination mit dem Dämmerlicht zu äusserster Vorsicht riet. Inzwischen war ich allein unterwegs, meine Gruppe hatte ich irgendwie verloren. Vermutlich waren sie nur wenige Schritte hinter mir. Das Tempo war etwas langsamer als die ersten 5 km aber noch immer im Soll. Die 10km-Marke kam bei gestoppten 36:52 Minuten. Prinzipiell neue Bestzeit ;) - aber war ja nur hand und zwischengestoppt - egal ich wars zufrieden. Ich hatte meinen Trott gefunden und lief diesen konstant durch. Weiter gings auf die nächste Brücke zu, die es wieder zu überqueren galt. Die letzten Kilometer wurden kürzer und kürzer. Der Abstand zu dem Läufer vor mir wurde kürzer und kürzer. Am letzten Anstieg holte ich ihn mir. Dann musste ich "nur" noch den so gewonnenen Platz ins Ziel bringen ohne noch in einem Zielspurt zu riskieren, also noch ein letztes Mal ein wenig Tempo angezogen. In dem Wissen dass es bald zu Ende ist war dies machbar. Dann die Zielgerade auf den Bogen zu und dann nur noch von der Stimmung ins Ziel tragen lassen.


48:40 Minuten, Platz 8 gesamt und 2. in der Altersklasse und das Beste: eine Pace von 3:40 im Schnitt, besser als gedacht, prima. So soll es sein. Interessant auch die Zwischenzeiten 5km 17:55min (3:35pace), die nächsten 5km 18:57 (3:47pace) und für die letzten 3,3 Kilometer wieder eine 3:36er pace.

Ein schöner Lauf mit einem auch für mich schönen Ergebnis :)
Gretel

Kommentare:

  1. Glückwunsch zu dem guten - aber nun wirklich nicht gleichmäßigen - Lauf, hm? ;-)

    Und zur handgestoppten Best-Zwischenzeit: Das ruft nach einem "offiziellen" Versuch, definitiv!

    AntwortenLöschen
  2. @Laufhannes Da gebe ich Dir recht. Ein wenig ist es streckenbedingt gewesen durch die Brückenquerung das Kopfsteinpflasterstück. Zum anderen Teil lag es daran das die Gruppe fehlte.

    Bestzeitentauglich ist die Strecke nicht. Vielleicht versuche ich mich im späten Herbst, nach dem Marathon, noch mal an einem 10er oder dann nächstes Jahr. :)

    AntwortenLöschen
  3. Mein lieber Schwan,
    da reift ein neuer Turbo am Läuferhimmel heran! Welch ein Tempo, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, lieber Christian.

    Sag mal, wann machst Du denn jetzt aus den handgestoppten Bestzeiten "echte"?

    Super gemacht!

    LG
    Steffen

    AntwortenLöschen
  4. Herzlicnen Glückwunsch, das ist doch eine schöne Bestätigung für dein Training und ich bin mit diesen Zeiten letztes Jahr deutlich unter 3:00 geblieben.
    du kannst es nun gelassener "nach Hause schaukeln" oder es doch ein bißchen offensiver angehen, wenn du das Training weiter durchziehen kannst.
    Ganz wie du willst...

    LG Matthi

    AntwortenLöschen